Unsere Gemeinde wurde Anfang Mai vom Umweltministerium Baden-Württemberg mit dem European Energy Award (EEA) ausgezeichnet, zusammen mit 7 anderen Kommunen. Die OGL hatte bereits 2021 den Antrag gestellt, dass unsere Gemeinde an diesem Energie-Managementverfahren teilnehmen, die Idee floss dann im Januar 2022 in einen gemeinsamen Antrag mit UBL/FDP/FWV und der Linken, der dann schließlich zu dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates zur Energieneutralität bis 2035 führte. Der EEA ist ein Planungsinstrument, mit dem Gemeinden auf dem Weg zur Klimaneutralität ihre Fortschritte genau überprüfen und zertifizieren lassen können. Die Anforderungen des EEA könnten bisher zu über 52 Prozent erfüllt werden, wobei die Bereiche Mobilität und interne Organisation positiv hervorgehoben wurden.
Wir dürfen uns auf diese Ehrung nicht zu viel einbilden. Der EEA honoriert auch kleine Schritte auf diesem Weg, wie z.B. die Schaffung einer Stelle eines Energiemanagers bzw. einer Energiemanagerin. Unsere gute Position in der Mobilität haben wir wohl vor allem der OEG-Verbindung zu verdanken. Bis zu den 100 Prozent bleibt noch viel zu tun, und dabei kann uns unter anderem Frau Dott als Energiemanagerin weiterbringen. Umweltministerin Thekla Walker erklärte bei der Ehrung in der Klimaarena Sinsheim: „Die Rolle der Kommunen beim Klimaschutz ist und bleibt zentral. Ein systematisches Vorgehen hilft, Energie effizient einzusetzen und verstärkt auf erneuerbare Energiequellen zu bauen. Das kommt den Kommunen und dem Klima zugute.“ „Kommunen, die ihre Klimaschutzmaßnahmen konsequent umsetzen und erneuerbare Energien ausbauen, werden unabhängiger von hohen Öl- und Gaspreisen. Zugleich stärken sie ihre regionale Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und modernisieren ihre Infrastruktur“, sagt Jan Münster von der Klima und Energie-Agentur. Der EEA wurde dieses Jahr zum letzten Mal verliehen. In Zukunft stehen dafür andere Klimaschutz-Systeme zur Verfügung, um die Gemeinden dabei zu unterstützen. (WH)

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