Wer wir sind und was wir wollen

Die Offene Grüne Liste ist eine Kommunale Wählervereinigung, die sich für eine ökologische Politik in unsere Gemeinde einsetzt. Wir haben eine Liste für die Kommunalwahl aufgestellt und sind nun mit fünf Gemeinderäten im Gemeinderat vertreten.

Unsere Gruppe unterstützt kontinuierlich die OGL-Fraktion und erarbeitet Vorschläge und Ideen für unsere Gemeinde. Wir sind offen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die bei uns mitarbeiten wollen.

Nächstes Treffen / Termine

Wir treffen uns wieder am:

Zur Zeit planen wir keine öffentlichen Treffen wegen der Coronakrise.

Bleiben Sie gesund!

Freitag, den  13. März   um 19.00 in der Gaststätte „Friedrichshof“ in Edingen. Gäste und neue Mitstreiter sind wie immer willkommen.

Bernd Grabinger

 

Die Nachricht hat uns zutiefst erschüttert. Wir sind fassungslos und sehr traurig. Mit Bernd Grabinger haben wir einen Menschen verloren, den wir für seine Klugheit und seine Fairness, für seinen Fleiß und seinen Humor überaus geschätzt haben. Als Fraktionsvorsitzender der CDU hatte er klare Vorstellungen darüber, was für unsere Gemeinde das Beste ist. Gelegentlich waren wir uns dabei auch nicht ganz einig. Diskussionsfreudig haben wir dann unsere Vorstellungen ausgetauscht - nicht selten auch noch bei den Nachsitzungen des Gemeinderates. Aber bei den grundsätzlichen Themen waren wir meist Verbündete - wenn es etwa um eine verantwortungsvolle Verwendung der Haushaltsmittel ging, um den Klimaschutz (Stichwort: LED-Beleuchtung, die er sehr forciert hat) oder um die Verbesserung des Fuß-und Radverkehrs. Bewundernswert, mit welcher Sorgfalt und Akribie er sich auf die Gemeinderatssitzungen vorbereitet hat (unvergessen: seine Analysen des Haushaltsplanes) und wie er regelmäßig mit klugen Ideen eine Beratung bereicherte. Dabei war er immer offen, ein sehr guter Zuhörer, mit feiner Ironie schlagfertig und absolut verlässlich. Bernd Grabinger wird uns sehr fehlen (TH).

 

Solidarität im Angesicht der Krise

 

Die Coronakrise verändert unser Leben und uns alle in sehr kurzer Zeit, was gestern noch als unbedenklich erschien, gilt heute schon als Risiko. Themen die uns vor ein paar Tagen höchst wichtig erschienen, interessieren uns gerade kaum noch.

 

Corona bringt bei den Menschen gute und schlechte Eigenschaften deutlicher zu Vorschein. Einerseits gibt es Menschen, die wegen Klopapier einen Streit mit dem Verkaufspersonal vom Zaun brechen oder in einer Klinik Desinfektionsmittel und Schutzkleidung stehlen, andererseits gibt es bei den allermeisten Menschen eine eindrucksvolle Besonnenheit, Disziplin und Hilfsbereitschaft.

 

Die Aufrufe von Angela Merkel und Winfried Kretschmann haben gewirkt, wie man auch in Edingen-Neckarhausen sehen kann. Die Straßen sind leer, wenn sich Spaziergänger begegnen, halten sie Abstand, private Treffen mehrerer Leute werden bewusst vermieden. Die Eindämmung des Virus könnte so gelingen, ohne dass eine allgemeine Ausgangssperre verhängt werden müsste. Was vielleicht noch nicht jedem klar ist: Auch wenn man nur drei Leute trifft oder Kinder mitbetreut, kann das schnell zur Gefahr werden, wenn es jeden Tag drei andere sind, denen man nahe kommt.

 

Bewundernswert ist es mit welcher Ruhe die Einschränkungen akzeptiert werden, von Eltern, die nun ihre Kinder selbst betreuen müssen, von Verkaufspersonal im Einzelhandel und MitarbeiterInnen in Krankenhäusern und Arztpraxen, die nun hohe Belastungen und Risiken auf sich nehmen, um anderen zu helfen. Andere müssen mit wegbrechendem Einkommen rechnen und haben Angst ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

 

Da gibt es viele Ideen, wie die Menschen, die jetzt mehr Zeit haben, sich daran beteiligen können. für gefährdete alte Leute einkaufen zu gehen oder Bauern bei der Ernte zu helfen, denen jetzt die ausländischen Saisonarbeiter fehlen. Ideen, wie man Nachbarn Mut machen kann, zum Beispiel mit gemeinsamer Musik vom Balkon aus. Eine gute Möglichkeit, wie man z.B. den nun wirtschaftlich gefährdeten Gastwirten helfen kann und zugleich den Menschen, die „den Laden am laufen halten“ und dabei wenig verdienen, ist zum Beispiel Gutscheine zu kaufen für Essen bei den örtlichen Restaurants und diese an unsere Helden des Alltags zu verschenken.

 

Auch die OGL will sich an Hilfsangeboten beteiligen und unsere Gemeinderätin Birgit Jänicke bietet an, telefonisch als Ansprechstelle täglich zwischen 14 und 18 Uhr erreichbar zu sein und Hilfen zu vermitteln. (Tel.: 0162 4105739)

 

Die OGL hat bereits am letzten Freitag einen Arbeitskreis per Videokonferenz organisiert, und so werden wir uns auch diesen Freitag nur virtuell treffen. (WH)

 

Coronakrise

Die OGL nimmt die Ausbreitung des COVID-19 sehr ernst und will dazu beitragen, dass dieser sich möglichst langsam ausbreitet und unser Gesundheitssystem nicht allzu sehr überlastet wird. Deshalb planen wir in naher Zukunft keine öffentlichen Treffen und versuchen persönliche Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Zur Zeit ändert sich die Situation täglich, Maßnahmen, die noch vor einer Woche unvorstellbar schienen, sind mittlerweile Realität. Der Blick nach Italien zeigt uns, wie die nächsten Wochen bei uns aussehen könnten und was es gilt möglichst noch zu vermeiden.

 

Wir können froh sein, dass unsere Politikerinnen und Politiker aller demokratischen Parteien auf Bundes- und Landesebene, wie auch auf Kreis und Gemeindeebene das Gemeinwohl im Blick haben, der Gesundheit der Menschen höchste Priorität einräumen und bei allen möglichen Fehleinschätzungen (die wir erst im Nachhinein werden beurteilen können) vorausschauend und klug handeln. Ein besonderer Dank gilt unserem Bürgermeister und der Verwaltung, die eine sehr gute Arbeit leisten.

 

In solchen Krisen zeigt es sich, wer wirklich Verantwortung übernimmt, und wer die Krise zuerst verharmlost, dann die Schuld auf „ausländische Viren“ schiebt und versucht Impfstoffe „exklusiv“ für die eigene Nation zu sichern.

 

In der Krise zeigen sich auch deutlich die Probleme der Globalisierung, da sich Viren und in ihrem Gefolge auch wirtschaftliche Krisen blitzschnell über den gesamten Erdball verbreiten können. Aber nicht Abschottung kann die Lösung sein, sondern nur eine internationale Zusammenarbeit zur Bewältigung der Probleme.

 

Vielleicht bietet die Krise auch Chancen für uns, mit neuen Augen auf die Welt zu blicken. Wir können sehen, was alles möglich ist, wenn wir ein existenzielles Problem klar erkannt haben und alle Kräfte darauf konzentrieren. In der Klimakrise fehlt uns da noch das Gefahrenbewusstsein, weil sie scheinbar langsam voranschreitet. Vielleicht können wir auch lernen, die Globalisierung bewusster und solidarischer zu gestalten und daran zu denken, lebenswichtige Versorgung auch noch im eigenen Land zu gewährleisten. Aber im Augenblick denken wir am besten daran im Interesse aller möglichst lange gesund zu bleiben. (WH)

 

Mittelgewann: Entscheidung gegen den ausdrücklichen Willen des Gemeinderates

Verbraucher denken um: Regional ist gut – Regional + Bio wäre noch besser

Unsere Landwirte fordern ordentliche Preise für ihre Produkte, sagen uns aber, die Produktion von Bio-Produkten lohne sich nicht. Eine Steigerung des Bio-Anteils in der Landwirtschaft auf 30 Prozent sei unrealistisch, da sich diese Waren nicht absetzen ließen....

Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche,

Die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang;

 

Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort.

 

(William Shakespeare, Romeo und Julia, 5. Szene)

 

Ja, es waren Nachtigallen und viele andere Vogelarten und manch anderes Getier, die ihre Heimat in den Büschen am Neckar in Neckarhausen und anderswo hatten. Das ist nun – mal wieder – vorbei.

 

Stille kehrt ein.

 

Viele Anwohnerinnen sind traurig oder empört und können nicht verstehen, was da passiert ist. Die Verantwortlichen in der Gemeinde wohl auch nicht recht. Jedenfalls hat man sich für den Radikalschnitt entschuldigt und betont, das sei ein Fehler gewesen. Das ist ein erster Schritt, aber das reicht nicht. Aktionen dieser Art hat es in der Vergangenheit schon gegeben, und man hat nicht den Eindruck, dass seitdem ein echter Lernprozess stattgefunden hat. Es braucht also einen klar definierten Ablauf, an den sich die Ausführenden zu halten haben. In anderen Gemeinden gibt es sicherlich genügend Modelle, an denen man sich für einen sinnvollen Pflegeplan orientieren kann. Auch in der Gemeinde gibt es genügende Menschen mit Sachkompetenz in diesem Bereich. Wenn es der Verwaltung schwerfällt, einen solchen Plan zu entwickeln und vor allem durchzusetzen, dann sollte der Gemeinderat das Thema aufgreifen und klare Vorgaben für die Zukunft formulieren. (LR)

 

Verkehrslärm auf unseren Straßen

Auf den Durchgangsstraßen unserer Gemeinde hat der Verkehrslärm inzwischen gewaltige Ausmaße angenommen. Diese Feststellung folgt aus dem Lärmaktionsplan....(KS)

 

Stoff der Träume

Es kommt Schwung in die Sache. Wir dürfen uns freuen, dass das absehbare Ende der CO2-Ökonomie nun von fast allen akzeptiert wird. Deshalb ist Lukas Schöfer und der CDU für die Ausrichtung der Veranstaltung zum Thema „Wasserstoff“ sehr zu danken....  (LR)

 

Für wen sind die Gehsteige da?

Die Edinger Hauptstraße ist eng und die meiste Zeit des Tages schiebt sich eine Autokarawane hindurch, von Zeit zu Zeit unterbrochen durch ein paar Fußgänger, die den Knopf an der Fußgängerampel gedrückt haben....

Runder Tisch in Schriesheim: Voller Saal und starke Emotionen

Der Einladung des grünen Landtagsabgeordneten nach Schriesheim waren letzten Samstag erstaunlich viele Menschen gefolgt. In seiner Begrüßung sagte Uli Sckerl, nach dem Start des Bürgerbegehrens „Pro Biene“ seien zwei wichtige Bevölkerungsgruppen mobilisiert worden, auf der einen Seite die Großstädter, die sich für Umwelt und Klimaschutz engagieren wollen, auf der anderen Seite die Bauern und die Landbevölkerung, die schon unter dem Strukturwandel leiden und sich durch schärfere Umweltvorschriften in ihrer Existenz bedroht sehen. Da seien zwei Schnellzüge aufeinander zugerast und die Landesregierung habe erkannt, dass sie eingreifen muss, um eine Spaltung des Landes zu verhindern.

Gute und schlechte Nachrichten

Die gute Nachricht zuerst: Unserem Bürgermeister und der Verwaltung danken wir von Herzen, dass uns unsere Fähre erhalten bleibt. .....

 

Nun leider die schlechte Nachricht: Wie bereits in den örtlichen Tageszeitungen zu lesen war, wird Ulf Wacker nicht mehr unserer Fraktion angehören, ...

Die Mobilisierung für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wurde gestoppt – warum? Und wie geht es jetzt weiter?

 

Der Trägerkreis für das Volksbegehren, dem u.a. die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, BUND, NABU und Demeter angehören, hat sich nach langen und intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Landesministerien, dem Umweltministerium und dem Ministerium für den Ländlichen Raum, geeinigt....

 

Keine Angst vorm Radschnellweg!

Der Ortstermin an der geplanten Wegführung des sogenannten Radschnellweges stieß auf großes Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern. Deutlich wurde die Begeisterung vieler dafür, dass ein Modellprojekt der Verkehrswende durch unsere Gemeinde führen wird. Aber ....

 

Hier die Trassen, die zur Debatte standen:
Trasse 1: blau  Trasse 2: grün,  Trasse 3: rot
Links zu weiteren Informationen zum Thema: hier

Umweltschutz - eine Frage der Haltung

Artikel der OGL im Mitteilungsblatt vom 19.09.2019

 

Die Welt retten wäre schön, ist im Moment aber gerade zu teuer. Aber Achtung, je länger wir warten, desto teurer wird‘s beim Umweltschutz und der Klimarettung, das hat sogar Angela Merkel gerade erkannt und fordert klare Schritte. Trotzdem

 

Ausflug an die Bachstation

 

Am letzten Freitag startete die OGL zum wiederholten Male zu einem Ausflug zur Bachstation des BUND in Ladenburg. 15 Kinder radelten mit und genossen sichtlich den kleinen Abenteuerurlaub.

WWW und die Fakten

Die Bürgerinitiative „wir wollen wohnen“ fragt, wo denn die konstruktiven Vorschläge bleiben, mit denen Wohnbedarf in Edingen-Neckarhausen befriedigt werden könnte. Die von Grundeigentümern im Mittelgewann getragene Initiative bringt selbst dazu keine Vorschläge, schlägt aber verbal in ihrem letzten Artikel pauschal diffamierend auf die „Öko-Ecke“ ein ...

 

Volksbegehren „Rettet die Bienen“ – was steckt dahinter?

Im Anschluss an die erfolgreiche Initiative in Bayern ist auch in Baden-Württemberg eine Bewegung entstanden, die sich unter der Überschrift „Rettet die Bienen“ für den Erhalt der Artenvielfalt und gegen das dramatische Artensterben einsetzt, das leider auch bei uns im Land zu verzeichnen ist.

Mikroplastik in aller Munde

Die Sprache treibt mitunter schon seltsame Blüten: „Fußballer fürchten um Kunstrasenplätze“ (Spiegel-Online, 21.07.), bzw. „Mikroplastik-Verbot bedroht“ diese (n-tv) oder sie sind gar  „gefährdet“ (Wirtschaftswoche).

 

Neuanfang im Gemeinderat

Die Wahl hat die Verhältnisse im Gemeinderat gründlich durchgerüttelt. Wir von der OGL gehen gestärkt aus der Wahl hervor und können mit einer starken und kompetenten Fraktion in das Gremium einziehen:

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Nach der Wahl

Artikel der OGL im Mitteilungsblatt vom 29.05.2015

Herzlichen Dank allen Wählern, die ihr demokratisches Recht ausgeübt haben und bei der Europawahl mit der hohen Wahlbeteiligung ein Zeichen gesetzt haben. Ob es bei den Kommunalwahlen für unsere Offene Grüne Liste Gewinne oder Verluste gegeben hat, wissen wir bei Redaktionsschluss noch nicht, auch nicht, wie sich die Kräfteverhältnisse im Gemeinderat entwickelt haben.

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WIE wollen wir wohnen?

Seit der vergangenen Woche liegt der Bebauungsplan „Wingertsäcker – Teiländerungsplan VI (Wiese)“ zur Einsicht aus (auch im Netz). Menschen, die sich für die Zukunftsentwicklung unserer Gemeinde interessieren, treibt es, je nach Naturell, die Tränen in die Augen oder die Zornesröte ins Gesicht.  

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Mobil auch ohne Auto? Am besten mit dem Rad!

In der öffentlichen Diskussion zeichnet sich deutlich ab, dass sich auch bei unserer Mobilität einiges ändern muss, wenn wir die Ziele im Klimaschutz erreichen wollen.

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Mittelgewann – sein Schutz endet schon im nächsten Frühjahr

Auf unsere Nachfrage bei der letzten Gemeinderatssitzung hat die Gemeindeverwaltung unsere Befürchtung jetzt offiziell bestätigt: die Sperrwirkung des Bürgerentscheides zum Schutz des Mittelgewannes endet bereits im Frühjahr nächsten Jahres...

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