Wer wir sind und was wir wollen

Die Offene Grüne Liste ist eine Kommunale Wählervereinigung, die sich für eine ökologische Politik in unsere Gemeinde einsetzt. Wir haben eine Liste für die Kommunalwahl aufgestellt und sind nun mit fünf Gemeinderäten im Gemeinderat vertreten.

Unsere Gruppe unterstützt kontinuierlich die OGL-Fraktion und erarbeitet Vorschläge und Ideen für unsere Gemeinde. Wir sind offen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die bei uns mitarbeiten wollen.

Nächstes Treffen / Termine

Wir treffen uns wieder am:

Freitag, den 24. Januar 2020 zu Arbeitsgruppen und am 30. Januar zur Mitgliederversammlung jeweils  um 19.00 in der Gaststätte „Friedrichshof“ in Edingen. Gäste und neue Mitstreiter sind wie immer willkommen.

Für wen sind die Gehsteige da?

Runder Tisch in Schriesheim: Voller Saal und starke Emotionen

 

Der Einladung des grünen Landtagsabgeordneten nach Schriesheim waren letzten Samstag erstaunlich viele Menschen gefolgt. In seiner Begrüßung sagte Uli Sckerl, nach dem Start des Bürgerbegehrens „Pro Biene“ seien zwei wichtige Bevölkerungsgruppen mobilisiert worden, auf der einen Seite die Großstädter, die sich für Umwelt und Klimaschutz engagieren wollen, auf der anderen Seite die Bauern und die Landbevölkerung, die schon unter dem Strukturwandel leiden und sich durch schärfere Umweltvorschriften in ihrer Existenz bedroht sehen. Da seien zwei Schnellzüge aufeinander zugerast und die Landesregierung habe erkannt, dass sie eingreifen muss, um eine Spaltung des Landes zu verhindern.

 

Staatssekretär Dr. André Baumann erläuterte in Kurzform die Inhalte des Gesetzentwurfes, der am 18. Dezember zwischen Landwirten und Umweltverbänden ausgehandelt worden war, und er er zeigte sich zufrieden mit dem Kompromiss, der geeignet sei, zu einer Befriedung zu führen und dennoch große Fortschritte beim Artenschutz bringen werde.

 

Nach einer Stellungnahme von Siegfried Demuth (BUND) brachte Wolfgang Guckert vom Kreisbauernverband die Bedenken der Bauern auf den Punkt: Ein Anstieg der Öko-Landwirtschaft auf 30 – 40 % sei unmöglich, wegen des fehlenden Absatzmarktes, da die grünen Überzeugungen der Städter nicht zu einem anderen Konsumverhalten führten. Neue Vorschriften würden dazu führen, dass weitere Betriebe aufgeben. Auch Georg Koch aus Edingen meldete sich zu Wort: Die Subventionen seien für die Landwirte keine Lösung, da die Aufkäufer der Lebensmittelbranche diese einpreisen, um noch billiger anbieten zu können. Für das Nitrat im Grundwasser seien nicht nur die Landwirte verantwortlich, sondern auch die Verbraucher.

 

Die Emotionen schlugen hohe Wellen. Eine Imkerin richtete einen leidenschaftlichen Appell an die Bauern, an das Leben ihrer Bienenvölker zu denken, wenn sie Gifte auf den Acker ausbringen. Einem älteren Bauern brach die Stimme weg, als er darüber sprach, wie ein Bauer am Neujahrstag morgens um sechs im Stall steht und daran verzweifelt, dass sein Einsatz nicht honoriert wird.

 

Dr. Baumann sieht in vielen Punkten die Regierung in der Pflicht. Die Akzeptanz von Bio-Produkten sei mit gezieltem Marketing auch regional zu erreichen. Auch der Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz sieht er als Aufgabe von Forschung und Beratung, nicht nur als Aufgabe der Bauern.

 

Doch auch er war wie viele andere im Saal dankbar für diese Veranstaltung, die dazu geführt hat, dass beide Seiten miteinander ins Gespräch kommen und sich besser verstehen. Jedenfalls wird der einvernehmliche Gesetzentwurf wohl dazu führen, dass das Volksbegehren, das den Bauern deutlich schwerere Einschränkungen auferlegt hätte, nicht weiter verfolgt wird. (WH)

 

Es grünt so grün – OGL Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr.

 

Vor wenigen Wochen wurden die Ergebnisse der „Zukunftswerkstatt“ nach langer Inkubationszeit vorgestellt. Und siehe: Edingen-Neckarhausen sieht sich in der Zukunft viel grüner als manche dachten. Die Einsicht in die Notwendigkeit und vielleicht sogar die Lust auf Veränderung ist da. Es sollten Taten folgen. Und dafür sind die Chancen nach den Kommunalwahlen besser geworden.

 

Bei der Jahreshauptversammlung berichtete Thomas Hoffmann, mit Ergänzungen durch OGL-Mitglieder, über unseren erfolgreichen Wahlkampf und die Aktivitäten der OGL-Fraktion im Gemeinderat. Dabei wurden auch die Schwerpunkte, der Arbeit für das kommende Jahr bzw. die kommenden Jahre deutlich. In Stichworten: ökologische und soziale Bauentwicklung, fahrrad- und fußgängerfreundliche Gemeinde und Schritte zu einer ökologischeren Landwirtschaft. Es gibt also viel zu tun, denn immer noch gibt es im Gemeinderat starke Kräfte, die einem fröhlichen Weiterso das Wort reden, aller unbestreitbarer Indikatoren für eine krisenhafte Entwicklung unsere Umweltbedingungen zu Trotz.

 

Für die Arbeit des kommenden Jahres wurden nach dem Bericht des Vorstandes und der Kassenprüferin sowie deren Entlastung die organisatorischen Grundlagen gelegt. Sprecher bleibt Thomas Hoffmann und Sprecherin Angela Stelling. Weitere Vorstandsmitglieder sind Rolf Stahl und Walter Heilmann. Birgit Jänicke sorgt für die Kasse. (LR)

 

Gute und schlechte Nachrichten

Die gute Nachricht zuerst: Unserem Bürgermeister und der Verwaltung danken wir von Herzen, dass uns unsere Fähre erhalten bleibt. .....

 

Nun leider die schlechte Nachricht: Wie bereits in den örtlichen Tageszeitungen zu lesen war, wird Ulf Wacker nicht mehr unserer Fraktion angehören, ...

Die Mobilisierung für das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wurde gestoppt – warum? Und wie geht es jetzt weiter?

 

Der Trägerkreis für das Volksbegehren, dem u.a. die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, BUND, NABU und Demeter angehören, hat sich nach langen und intensiven Verhandlungen mit den zuständigen Landesministerien, dem Umweltministerium und dem Ministerium für den Ländlichen Raum, geeinigt....

 

Keine Angst vorm Radschnellweg!

Der Ortstermin an der geplanten Wegführung des sogenannten Radschnellweges stieß auf großes Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern. Deutlich wurde die Begeisterung vieler dafür, dass ein Modellprojekt der Verkehrswende durch unsere Gemeinde führen wird. Aber ....

 

Hier die Trassen, die zur Debatte standen:
Trasse 1: blau  Trasse 2: grün,  Trasse 3: rot
Links zu weiteren Informationen zum Thema: hier

Umweltschutz - eine Frage der Haltung

Artikel der OGL im Mitteilungsblatt vom 19.09.2019

 

Die Welt retten wäre schön, ist im Moment aber gerade zu teuer. Aber Achtung, je länger wir warten, desto teurer wird‘s beim Umweltschutz und der Klimarettung, das hat sogar Angela Merkel gerade erkannt und fordert klare Schritte. Trotzdem

 

Ausflug an die Bachstation

 

Am letzten Freitag startete die OGL zum wiederholten Male zu einem Ausflug zur Bachstation des BUND in Ladenburg. 15 Kinder radelten mit und genossen sichtlich den kleinen Abenteuerurlaub.

WWW und die Fakten

Die Bürgerinitiative „wir wollen wohnen“ fragt, wo denn die konstruktiven Vorschläge bleiben, mit denen Wohnbedarf in Edingen-Neckarhausen befriedigt werden könnte. Die von Grundeigentümern im Mittelgewann getragene Initiative bringt selbst dazu keine Vorschläge, schlägt aber verbal in ihrem letzten Artikel pauschal diffamierend auf die „Öko-Ecke“ ein ...

 

Volksbegehren „Rettet die Bienen“ – was steckt dahinter?

Im Anschluss an die erfolgreiche Initiative in Bayern ist auch in Baden-Württemberg eine Bewegung entstanden, die sich unter der Überschrift „Rettet die Bienen“ für den Erhalt der Artenvielfalt und gegen das dramatische Artensterben einsetzt, das leider auch bei uns im Land zu verzeichnen ist.

Mikroplastik in aller Munde

Die Sprache treibt mitunter schon seltsame Blüten: „Fußballer fürchten um Kunstrasenplätze“ (Spiegel-Online, 21.07.), bzw. „Mikroplastik-Verbot bedroht“ diese (n-tv) oder sie sind gar  „gefährdet“ (Wirtschaftswoche).

 

Neuanfang im Gemeinderat

Die Wahl hat die Verhältnisse im Gemeinderat gründlich durchgerüttelt. Wir von der OGL gehen gestärkt aus der Wahl hervor und können mit einer starken und kompetenten Fraktion in das Gremium einziehen:

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Nach der Wahl

Artikel der OGL im Mitteilungsblatt vom 29.05.2015

Herzlichen Dank allen Wählern, die ihr demokratisches Recht ausgeübt haben und bei der Europawahl mit der hohen Wahlbeteiligung ein Zeichen gesetzt haben. Ob es bei den Kommunalwahlen für unsere Offene Grüne Liste Gewinne oder Verluste gegeben hat, wissen wir bei Redaktionsschluss noch nicht, auch nicht, wie sich die Kräfteverhältnisse im Gemeinderat entwickelt haben.

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WIE wollen wir wohnen?

Seit der vergangenen Woche liegt der Bebauungsplan „Wingertsäcker – Teiländerungsplan VI (Wiese)“ zur Einsicht aus (auch im Netz). Menschen, die sich für die Zukunftsentwicklung unserer Gemeinde interessieren, treibt es, je nach Naturell, die Tränen in die Augen oder die Zornesröte ins Gesicht.  

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Unsere Radtour zu den Biotopen am 5. Mai

Viel zu lernen gab es Anfang Mai bei der Radtour der OGL zu den Edinger und Neckarhäuser Biotopen. Es begann mit der physischen Erfahrung des Unterschieds zwischen Wetter und Klima, Statistik und Einzelereignis, an diesem eiskalten Sonntagmorgen im Wonnemonat Mai in Zeiten des Klimawandels.

Facettenreiche Kandidat_innenvorstellung der OGL in der gut besetzten Orangerie

 

Wach sein und dran bleiben; äußeres und inneres Klima; Menschen-Tiere-Pflanzen - das waren die zentralen Themen der kurzweiligen OGL-Kandidatenvorstellung am vergangenen Samstag in der Orangerie im Schlosspark Neckarhausen.

Moderiert von Ulf Wacker präsentierten sich am letzten Sonntag die Kandidaten und Kandidatinnen der OGL im lockeren Gespräch. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Helmut Knopf.

 

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Mobil auch ohne Auto? Am besten mit dem Rad!

In der öffentlichen Diskussion zeichnet sich deutlich ab, dass sich auch bei unserer Mobilität einiges ändern muss, wenn wir die Ziele im Klimaschutz erreichen wollen.

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Mittelgewann – sein Schutz endet schon im nächsten Frühjahr

Auf unsere Nachfrage bei der letzten Gemeinderatssitzung hat die Gemeindeverwaltung unsere Befürchtung jetzt offiziell bestätigt: die Sperrwirkung des Bürgerentscheides zum Schutz des Mittelgewannes endet bereits im Frühjahr nächsten Jahres...

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Allmende – was ist das? Ein spannender Vortrag mit Diskussion

Gemeinderat Rolf Stahl begann seinen Vortrag mit einer kleinen Anekdote: Ein über 90-jähriger Edinger antwortete auf die Frage, ob er etwas über die Allmende wisse, mit dem Satz: „Allmend – bald am End“ und erklärte dann, dass die Allmende noch bis 1947 in der Gemeinde den mittellosen alten Menschen dazu diente, sich noch etwas Gemüse für den Eigenbedarf anzubauen, wer also auf die Allmende angewiesen war stand meist kurz vor dem Ende.

 

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