Wer wir sind und was wir wollen

Die Offene Grüne Liste ist eine Kommunale Wählervereinigung, die sich für eine ökologische Politik in unsere Gemeinde einsetzt. Wir haben eine Liste für die Kommunalwahl aufgestellt und sind nun mit fünf Gemeinderäten im Gemeinderat vertreten.

Unsere Gruppe unterstützt kontinuierlich die OGL-Fraktion und erarbeitet Vorschläge und Ideen für unsere Gemeinde. Wir sind offen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die bei uns mitarbeiten wollen.

Nächstes Treffen / Termine

Unser nächstes Treffen findet am Freitag, dem 22.01.2021 um 19 Uhr per Skype statt. Wer teilnehmen möchte, melde sich bitte bei Walter Heilmann (walterheilmann@aol.com) per Email an.

Freitag, den  13. März   um 19.00 in der Gaststätte „Friedrichshof“ in Edingen. Gäste und neue Mitstreiter sind wie immer willkommen.

Ein neues Jahrzehnt – weniger Barrieren

 

Das letzte Jahrzehnt endete verstörend. Zu Beginn spürte man noch die Folgen der Weltfinanzkrise. Im Laufe der Zeit wuchs das Bewusstsein darüber, dass wir uns in einer Krise befinden, wie sie die Menschheit in diese Form noch nicht kannte: die Krise des Weltklimas. Dann kam die Pandemie, die uns zeigte, wie schnell und umfassend sich unsere Lebensverhältnisse ändern können. Wir trauern am Beginn des neuen Jahres um 40000 Tote in unserem Land und 2 Millionen weltweit. Wir wünschen den vielen, die unter den Folgen der Krankheit leiden, gute Besserung. Die Pandemie hat auch gezeigt, was Menschen, wenn sie gemeinsam handeln, leisten können. Viele unserer Mitbürger*innen helfen uns allen durch ihre Arbeit im Gesundheitswesen, im Schul- und Betreuungswesen und vielen anderen Bereichen, obwohl sie damit ein nicht geringes Gesundheitsrisiko eingehen. Dafür sind wir dankbar. Die sozialen Folgen der Pandemie sind noch gar nicht absehbar. Bereits jetzt sehen wir sehr viele Menschen leiden, die einsam sind, die ihre Kindheit nicht leben und nicht normal lernen dürfen, deren soziales Leben nicht stattfinden kann. Wir haben im vergangenen Jahr auch viel gelernt, und zwar nicht nur neue Internet-Fähigkeiten aller Art. Wir haben gelernt, wie wichtig Nachbarschaftshilfe und Mitgefühl sind. Uns wurde bewusst, wie dringend wir unsere Familie und unsere Freunde brauchen. Wir konnten feststellen, dass bestimmte Formen von Verzicht schwerer fallen als andere. Was ist eine Fernreise gegen eine lebensfreundliche Umgebung vor der Haustür? Wir haben gelernt, uns an Dingen zu erfreuen, die ansonsten im Trubel des Alltags untergehen. Nun werden die ersten Mitbürger*innen geimpft. Die Barrieren, die uns derzeit vom normalen Leben trennen, erscheinen für die meisten in absehbarer Zeit überwindbar. Jetzt dürfen wir die Mitbürger*innen nicht vergessen, deren Handicaps ihnen auch ohne Corona die freie Bewegung und die Teilhabe am sozialen Leben erschwert. Ende vergangenen Jahres hat die OGL eine Anfrage gestellt, um über den Stand der Barrierefreiheit in Edingen-Neckarhausen informiert zu werden. Wir werden in Kürze einen Antrag zu diesem Thema formulieren, um vorhandene Barrieren möglichst abzubauen. Für Ihre konkreten Vorschläge sind wir dankbar und werden sie gerne formulieren. – Wir wünschen Ihnen und uns allen ein gutes, aktives und gesundes und barrierefreies Jahr 2021. (BJ/LR/JE)

 

Verkehrsentwicklung Neckarhausen

Nicht mehr lange, und die neue Neckarquerung westlich von Neckarhausen wird wie magnetisch den Autoverkehr auf die neue L597 ziehen.

Kriterien für die Haushaltsplanung im Wettbewerb der Krisen

2021 werden die gesellschaftlichen Folgen der Weltgesundheitskrise noch sichtbarer werden als sie es heute schon sind. Diese werden sich auch auf die Haushaltsplanungen auf allen Ebenen unseres Gemeinwesens niederschlagen.

 

Mehr Biotope sind ein Gewinn für die Gemeinde: auch finanziell

Im letzten Amtsblatt haben wir über den Verlust von Streuobstbeständen und den damit verbundenen Schäden für die Artenvielfalt berichtet. Eine gute Möglichkeit, diesen Verlust auszugleichen, ist die Anlage neuer Biotope in unserer Gemeinde.

 

Herbe Verluste

Vergangene Woche berichtete der Mannheimer Morgen in einer kleinen Meldung über eine Studie der Universität Hohenheim. Das dortige Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie konstatiert darin den massiven Schwund von Streuobstbeständen in Baden-Württemberg.

 

Barrieren abbauen – Teilhabe ermöglichen

Schwetzingen, Heidelberg und viele andere Städte und Kommunen machen es vor: Unter Slogans wie „Mobile Rampen 2.0“ wird intensiv an Inklusion gearbeitet.

 

Weniger frohe Botschaften für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen

 

Am 25. Juni fand die diesjährige Verkehrstagesfahrt in unserer Gemeinde statt. Diese Fahrt soll Schwachstellen im Verkehr identifizieren und beheben. Also eigentlich eine Gelegenheit, jedes Jahr einen Schritt voran zu machen, auf dem Weg zur fahrrad- und fußgängerfreundlichen Gemeinde, wie es im Leitbild steht.

 

 

Frohe Botschaft für Fußgänger*innen

 

Endlich bewegt sich was! Autos werden vom Gehweg verbannt. „Wir sind unter Druck vom Land, die Regelung durchzusetzen“ so hört man.

 

Neu-Edinger Nachbarschaft

Am 4. Oktober fanden sich auf dem Platz am östlichen Ende der Lilienstraße in Neu-Edingen rund 40 Menschen unterschiedlichen Alters zum Picknicken zusammen.

Zu schade für die Tonne

Jetzt, Anfang Oktober, hängen die letzten Äpfel und Birnen und Walnüsse noch auf den Bäumen, ein großer Teil, der nicht abgeerntet wurde, liegt aber auf dem Boden und verfault.

 

Unser Antrag zur Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen

 

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde lange und erbittert diskutiert, bis endlich doch eine Mehrheit im Kern unserem Antrag zustimmte, eine Arbeitsgruppe zur Erstellung von Richtlinien für die Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen einzusetzen. 

Stadtradeln: Wir sind dabei!

 

Ab 20.September geht es wieder los und bis zum 10. Oktober läuft das Stadtradeln im Rhein-Neckarkreis. Wegen der Covid19-Pandemie wird es keine öffentlichen Veranstaltungen dazu geben, aber das Radeln selbst kann stattfinden.

 

Gärten des Grauens: Schottergärten bedeuten leblose Einöde - warum sind sie verboten und was können wir tun?

 

Die zunehmende Verbreitung von Schottergärten hat schwerwiegende ökologische Folgen. Schottergärten enthalten nur wenige oder sogar überhaupt keine Pflanzen. Insekten finden dort keine Lebensgrundlage, es entsteht eine biologische Ödnis.

 

Die FDP und der demokratische Diskurs – ein Lehrstück

 

Frau Buschulte-Ding ist eine Profi. Das merkt man ihrem Text für die FDP im MB vom 30. Juli an. Deshalb wollen wir uns dieses Werk genauer anschauen.

 

Wann kommt die Verkehrswende in Edingen-Neckarhausen?

 

Die Verwaltung hat offenbar verstanden, worum es uns geht. Im Beschlussvorschlag zu unserem Antrag „fahrradfreundliches Edingen-Neckarhausen“ heißt es: „Die Streichung von Parkplätzen zur Errichtung von Fahrradabstellanlagen stellt ein politisches Zeichen für mehr Radverkehr in der Gemeinde dar.“ Aber sie ist der Meinung, dass hier den motorisierten Verkehrsteilnehmern ungerechtfertigt etwas weggenommen wird....

 

Tempo 30 in Edingen-Neckarhausen - was lange währt ….

Auch die „gewöhnlich gut unterrichteten Kreise“ waren überrascht, als vor kurzem die neuen Verkehrszeichen für eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h angebracht wurden. ...

Wie werden kommunale landwirtschaftliche Flächen eigentlich vergeben?

 

Wer sich diese Frage stellt, muss feststellen, dass es bislang leider keine Richtlinie gibt. Die Verpachtung der gemeindeeigenen Flächen wird als Geschäft der laufenden Verwaltung vorgenommen. Das bedeutet, dass nicht der Gemeinderat in einer öffentlichen Debatte darüber entscheidet, sondern dass die Entscheidung hierüber im „Hinterzimmer“ fällt.

 

Das Verschwinden der Insekten

Die konventionelle Landwirtschaft ist unter Druck geraten. Die Gründe dafür sind u. a.: Glyphosat im Urin, Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung, Nitrat im Grundwasser. Die Landwirte fühlen sich zu Unrecht zum Sündenbock gemacht, obwohl sie unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen produzieren...

 

Ein innovatives Verkehrskonzept für Neckarhausen Nord!

Die Gestaltung eines größeren Wohngebietes durch einen Bebauungsplan wirkt sich sehr vielfältig auf die Lebensqualität der BewohnerInnen, das soziale Zusammenleben, die Umwelt und den langfristigen Verbrauch von Ressourcen aus...