Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Nachdem eine große Mehrheit unseres GR das Pilotprojekt „Biodiversitäts-Solarpark“ vorläufig ausgebremst hat, warten wir in dieser Frage ungeduldig auf die angekündigten Alternativen. Wir sind für alle Vorschläge offen, die das „Klimaschutzkonzept“ der Gemeinde vom Papiertiger in eine Handlungsstrategie verwandeln. Aber dazu später mehr.

 

Heute möchten wir einen weiteren Vorschlag zur Energiewende vorstellen. Wir haben einen Antrag eingebracht, den Beitritt zum „European Energy Award“ (EEA) zu erwägen, der E-N-N-E helfen könnte, zukünftig die Aufgaben im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz besser zu erfüllen. Das kostet natürlich Geld, aber wir glauben, dass das gut investiertes Geld ist, das an anderer Stelle wieder eingespart werden kann. Seit 2016 gibt es bei uns ein „Klimaschutzkonzept“ aber bei der Umsetzung hapert es. Das ist zunächst kein Vorwurf an niemanden, denn die Dinge sind in der Tat komplex, und deshalb braucht man professionelle Hilfe. Und diese könnte der EEA-Prozess anbieten. Er ist ein Werkzeug zur fortlaufenden Steuerung und Kontrolle klimabedingter Aufgaben in der Gemeinde. Es geht dabei um eine kontinuierliche Beratung über einen langen Zeitraum. Dabei muss die Gemeinde zwar zunächst investieren, aber auf lange Sicht spart sie Geld, weil sie rechtzeitig in Energiesparmaßnahmen investiert und somit die künftig steigenden Ausgaben für Energie vermeidet oder stark reduziert. Die Beratung durch den EEA würde unserer Ansicht nach sowohl die Verwaltung entlasten als auch die Effektivität steigern. Die Kosten des Verfahrens werden darüber hinaus durch Fördermittel des Landes Baden-Württemberg reduziert. Nähere Informationen: www.european-energy-award.de (LR)