Was macht eigentlich – das Klimaschutzkonzept für Edingen-Neckarhausen?

Artikel der OGL im Mitteilungsblatt vom 4.10.2018

Die OGL hatte in ihrem Programm von 2014 Die Erstellung eines Energie- und Klimaschutzkonzeptes in Zusammenarbeit mit dem Kreis gefordert, um so festzustellen, wo Potentiale zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes noch weiter ausgeschöpft werden können und mit welchen Maßnahmen die Gemeinde das weiter unterstützen kann. Auch haben wir uns seit langem für die Schaffung einer Stelle eines/einer Umweltbeauftragten eingesetzt.

 

Beide Ziele konnten wir – auch mit der Unterstützung der anderen Fraktionen – erreichen. Beim Klimaschutzkonzept hat auch der Rhein-Neckar-Kreis die Entwicklung vorangetrieben. Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass in Edingen-Neckarhausen das Klimaschutzkonzept mit Bürgerbeteiligung erarbeitet und im Juni letzten Jahres fertiggestellt wurde. Danach müsste es an die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen und Prioritäten gehen.

 

Leider ist seit letztem Jahr nicht viel geschehen. Das mag damit zu tun haben, dass die Verwaltung und besonders die neue Umweltbeauftragte durch die Zukunftswerkstatt und andere dringende Vorhaben stark beansprucht waren. Doch wir müssen darauf drängen, dass die Überlegungen auch umgesetzt werden müssen. Wir müssen darauf achten, dass der Klimaschutz nicht bei konkreten Entscheidungen immer wieder unter die Räder kommt. So waren wir sehr unzufrieden damit, dass die Chance, auf dem neuen Gebäude des Tennisclubs auf dem Sport- und Freizeitgelände eine kombinierte Fotovoltaik- und Thermosolaranlage zu installieren, nicht umgesetzt werden konnte. Die Begründung – die Legionellengefahr – erschien uns nicht schlüssig, da es dafür durchaus technische Lösungen gibt. Wir wollen am Thema dranbleiben und suchen dafür noch Mitstreiter.(WH)