Gute Aussichten auf mehr Lärmschutz in unserer Gemeinde und – was treibt die SPD?

Thema Lärmschutz: die Zeichen stehen günstig dafür, dass wir mehr Lärmschutz in unserer Gemeinde bekommen. Einen entsprechenden Antrag bei der Gemeindeverwaltung haben wir diesen Monat bereits gestellt. Worum geht es? Auf der Grundlage der Umgebungslärmrichtlinie der EU wurde auch bei uns im Jahre 2015 ein sog. „Lärmaktionsplan“ erstellt. Die Untersuchung hatte zur Folge, dass zum Schutz vor Verkehrslärm ein ganzer Katalog von Lärmschutzmaßnahmen vorgeschlagen wurde. Dazu gehörten Lärmschutzfenster oder das 30 km/h Tempolimit auf den Hauptstraßen von Edingen und Neckarhausen. Grundlage hierfür war die Überschreitung von bestimmten Grenzwerten. Nun ist uns ein höchstrichterliches Urteil zugeleitet worden, wonach deutlich strengere Grenzwerte für den Lärmschutz herangezogen werden können. Das hat zur Folge, dass auch bei uns mehr für den Lärmschutz getan werden muss  – etwa die Aufhebung der schwer verständlichen Zonierung bei der 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Hauptstraße in Edingen oder – endlich -  die Einführung eines nächtlichen LKW-Durchfahrtsverbotes in unserer Gemeinde. Der Antrag kann auf unserer Homepage nachgelesen werden.

 

Zur SPD: Was ist nur mit der SPD los? Wir hatten zum geplanten Kindergarten am Friedhof nie vorgeschlagen, den Oberboden um 50 cm abzutragen. Das war eine Vorgabe der Umweltbehörden beim Landratsamt – und zwar in Teilbereichen sogar bis zu 60 cm. Wir sind sehr für den Bau von Kindertagesstätten. Wir kritisieren aber die sachlich unnötigen Mehrkosten von über 1 Mio Euro für die KiTa an Friedhof. Und schließlich: das Bürgermeisteramt hatte damals schlicht vergessen, uns zur Sitzung der Kommission rechtzeitig einzuladen - wie übrigens auch die UBL (UBL Kollege Helmut Koch wurde am Tage der Sitzung noch mittels eines Anrufs vom Acker ins Rathaus gerufen; Angela Stelling konnte ihren Arbeitsplatz nicht einfach so verlassen). Also, bitte sachlich und inhaltlich korrekt bleiben (TH).